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HOLZVERSTROMUNGSANLAGEN

Brennholz ist zu schade um nur verheizt zu werden.
Wir machen daraus Strom und Wärme!

Hackschnitzel
 
Pellets
 
Sägemehl

All diese Materialien können zu 100 % verarbeitet werden.

 

Dieses Holz ist allerdings für unsere Anlage unpassend

FUNKTIONSPRINZIP

Wir bauen eine vollautomatische Holzverstromungsanlage nach neuestem technischen Kenntnisstand, der allen erdenklichen Vorschriften genügt.

Die erzeugte Energie ist CO2-neutral.

Unsere Anlage ist kein Umweltverschmutzer, sie raucht nicht und sie stinkt nicht. Nach oben gehen nur warme feuchte Luft und Abgas vom BHKW ab. Die BHKW-Abgase entsprechen der TA-Luft.
Als Abfall entstehen nur ca. 6 - 10 % Holzkohle und Asche.

Es entsteht kein Tauwasser als Abwasser.

Die Beschickung der Anlage kann mit Radlader oder Schlepper mit Frontlader erfolgen.

In unserem Holzgas ist aus feuerungstechnischen Gründen nahezu kein Holzteer. Dies ist optimal für das nachgeschaltete ABL-Gasmotor-BHKW.

Die Anlage ist für den Dauerbetrieb ausgelegt. Sie kann ohne Aufsicht 24 Stunden am Tage laufen.

Die CO2-neutrale Energieerzeugung unter Nutzung heimischer Ressourcen ist ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Als Brennstoff dient unbelastetes Holz (gemäß Biomasseverordnung). Die Biomasse kommt in Form grober oder feiner Hackschnitzel, als Sägespäne, Waldrestholz, Gartenabfälle, Hecken und Sträucher oder kleingehäckeltes Stroh, getrocknetem Pferdemist, Putenmist (usw.) zum Einsatz. Systematisch wird der Brennstoff, je nach Feuchtegehalt bis auf einen Feuchtegehalt von ca. 10 - 15 % getrocknet. Die hierzu erforderliche Wärmeenergie wird aus dem laufenden Prozess bereitgestellt.

Die Biomasse muss mit einem Radlader/Frontlader in einen Vorlagencontainer geschafft werden. Die gesamte, notwendige Holzlogistik führt ein vollautomatisches Steuerungssystem aus.

Im Vergaser mit spezieller Reaktorgeometrie durchläuft der Brennstoff mehrere Reaktionszonen, in deren Verlauf kontinuierlich Brenngas erzeugt wird. Die im Brennstoff mit eingetragenen Fremdstoffe – wie Metall, Glas, Steine, etc. – werden in einer Falle gefangen und von Hand ausgetragen.

Das im Reaktor erzeugte Brenngas wird noch im Reaktor von Schadstoffen befreit. Aus dem Reaktor kommen der pulverförmige Holzkohlekoks und teerfreies Holzgas. Die ebenfalls im Prozess entstehende Mineralasche ist hierin enthalten, weshalb deren Entsorgung entfällt. Der restliche Holzkohlekoks wird in der Anlage verbrannt, die dabei entstehende Wärme kann zu Heizzwecken genutzt werden.

Das aus dem Reaktor abgeführte, heiße Brenngas wird in mehreren Verfahrensschritten gekühlt und entstaubt, bevor es der motorischen Verbrennung zugeführt wird. Dabei wird darauf geachtet, dass kein Kondensat entsteht. Dieses ist für die dauerhafte motorische Nutzung des Gases unbedingt notwendig.

Ein Teil der beim Vergasungsprozess anfallenden Wärme wird zum Vortrocknen des Vergasungsmaterials verwendet. Die vom BHKW abgegebenen Wärmeströme aus Kühlwasser und Abgas werden immer der Nutzung zur Verfügung gestellt.

Betriebsablauf:
Die Masse soll so trocken wie möglich angeliefert werden und dann auch trocken unterm Dach gelagert werden. Von hier muss die Masse mit Radlader oder Frontlader einmal täglich in einen 40-m3-Container transportiert werden. Vom Container aus wird das Material in die Anlage dosiert.

Grundsätzlich sollte ein Trockner vor- oder zwischengeschaltet werden. Danach wird das Material in einen Pyrolyseapparat dosiert, hierin wird die Biomasse auf eine Temperatur gebracht, wo alle flüchtigen Stoffe ausgetrieben werden. Dann werden die Holzkohle und das schmutzige Pyrolysegas von unten in einen Reaktor mit Oxidation- und Reduktionszone geführt.

Anschließend werden das Gas und die Holzkohle abgesaugt und um den Pyrolyseapparat geführt. Dieses Medium mit Temperaturen um die 800°C beheizt den Pyrolyseapparat, und kühlt sich dabei auf ein vertretbares Maß ab. Hernach auf dem Weg zum BHKW wird es über einen Nutzkühler geschickt um Heizwärme zu erzeugen, dann wird das Gas gefiltert und vom Staub befreit. Jetzt wird das saubere Gas noch mal auf Umgebungstemperatur gekühlt und dem BHKW zugeführt.

Das BHKW verarbeitet das Gas zu Strom und thermische Wärme, die der externen Nutzung zur Verfügung steht.

Startvorgang:
Das BHKW wird mit einem Fremdgas gestartet und das Abgas wird über Klappen zum Pyrolyseapparat geleitet, mit diesen heißen Abgasen wird dann der Pyrolyseapparat bzw. die ganze Anlage vorgeheizt.
Die Wärme wird benötigt, damit beim Anfahrten Holzkohle entsteht und vorhanden ist und kein Kondensat entsteht. Nach dem Anzünden, wenn die Anlage nicht mit Holzkohle vorgefüllt wurde, muss etwas Gas abgefackelt werden. Verbrauchte Holzkohle tritt nur am Gasfilter aus, die wird über eine Zellenradschleuse ausgetragen und mit einer kleinen Schnecke zu einem separaten Ofen transportiert. Hier wird die Holzkohle total zu Asche verbrannt, die dabei erzeugte Wärme wird dem Heizungswasser zugeführt.

Nach einem Wartungsintervall am BHKW, was ca. 2 - 3 Stunden dauert, kann die Anlage ohne weiteres, ohne Vorwärmen wieder angefahren werden.

Bei dieser Anlage handelt es sich um eine 2-stufige Holzverstromungsanlage, wobei die Trocknung und Pyrolyse in einem Apparat und die Oxydation und Reduktion in einem anderen sind. Das heißt auch die Pyrolyse ist nicht dem Zufall überlassen.

Es gibt in der Anlage keine Wassertöpfe, von denen ein Gestank abgehen könnte. Es gibt keinen Holzteer im Holzgas. Die verbleibende Holzkohle wird zu Asche verbrannt, die als mineralischer Dünger verwendet werden kann, weil sie absolut keine PAK mehr beinhaltet.

 

MASCHINE/BHKW

Bewährte ABL-BHKW-Technik.

BHKW DS 125HG =  125 kW elektrische Leistung;
   160 kW thermische Leistung
   
BHKW DGS 175 =  175 kW elektrische Leistung
   220 kW thermische Leistung
   
BHKW DGS 275 =  275 kW elektrische Leistung
   345 kW thermische Leistung
  • Spezielle Gasregelstrecke für Holzgas
  • Spezielle Steuerung des Motors
  • Großvolumiger Gas-Ottomotor für Netzparallelbetrieb, wahlweise 125, 175 oder 275 kW elektrische Leistung
  • Wassergekühlter Abgasturbolader
  • Luftgekühlt bzw. isoliertes Abgassammelrohr
  • Bürstenloser Drehstrom-Synchrongenerator
  • Oxidationskatalysator zur Einhaltung der TA-Luft (Option)

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