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Mini-BHKW von RMB

BHKW-KOMPONENTEN

Durch permanente Weiterentwicklung unserer Produkte zeichnen sich die Module von ABL Energietechnik durch Qualität und Langlebigkeit aus.
In enger Zusammenarbeit mit der eigenen Serviceabteilung wird besonderes Augenmerk auf die Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit unserer Kompaktmodule gelegt.

AUFBAU DER MODULE

Der Aufbau der ABL Energietechnik BHKW-Modulen ist über das gesamte Leistungsspektrum fast identisch. Ein aus Stahlprofilen hergestellter Grundrahmen bildet den Unterbau und dient gleichzeitig zur Unterbringung der Wärmetauschereinheit mit den Anschlüssen für Heizung, Abgas und Kraftstoff. In dieser Einheit befinden sich der Plattenwärmetauscher als Motorkühlwasser-Wärmetauscher, ein Rohrbündel- oder ein Rohrschlangenwärmetauscher als Abgaswärmetauscher, die Abgasreinigungsanlage und evtl. der Ölzusatzbehälter.

WÄRMETAUSCHER EINBINDUNG

Hier gibt es verschiedene Systeme, eines davon ist folgende:
Der Heizungsrücklauf geht zuerst auf den Motor-Kühlwasserwärmetauscher und weiter in Reihe zum Abgaswärmetauscher. Von dort aus wird die Wärme an den Anschluss für Heizungsvorlauf geführt. Die Wärmeübertragung in den Tauschern erfolgt im Gegenstromverfahren so das eine möglichst gute Ausnutzung der Wärmetauscherflächen gegeben ist.

Der Motorkühlwasserkreislauf ist mit einem Ausdehnungsgefäß, Sicherheitsventil, Entlüftungsventil, Wassermangelsicherung und Überdrucksicherung abgesichert.

Wenn eine Notkühlung benötigt wird (bei Netzersatzbetrieb und immer bei Klär- und Biogasbetrieb) kann dafür weiterer Platten-WT in der Wärmetauschereinheit montiert werden. Dazu gibt es noch Alternativen.
Die Einbindung von diesem Wärmetauscher erfolgt immer in den Motorkühlwasserkreis.

ABGASREINIGUNG

Bei BHKW-Modulen, die mit einem Gas-Otto-Motor mit Erdgas angetrieben werden, wird im Lambda 1 Betrieb, zur Abgasreduktion ein 3-weg-Katalysator eingesetzt. Der Katalysator ist vor dem Abgaswärmetauscher im Abgasstrom eingebaut und zusätzlich von einem Wassermantel umgeben, der die Oberflächenhitze vom Katalysator nützt. BHKW-Module für Klär- und Biogas können nicht mit Katalysatoren ausgerüstet werden. Diese werden als Magermotoren mit Aufladung gefahren, es werden dabei die von der TA-Luft vorgegebenen Werte leicht erreicht.

SCHALTANLAGE

Zu jedem BHKW gehört eine Schaltanlage.
Diese wird in der Regel am Modul angebracht, bei größeren Modulen wird ein zusätzlicher Verteilerschrank erforderlich. Die Abmessungen sind abhängig von der Größe des Moduls. Die Schaltanlage ist bei kleineren Modulen eine Kompakteinheit mit Steuer- und Leistungsteil, bei größeren Modulen sind diese getrennt. Das Netzstartgerät für den Antriebsmotor ist im Leistungsteil der Schaltanlage untergebracht. Bei einer BHKW-Anlage mit Netzersatzfunktion wird über eine Batterieanlage gestartet.

Kernstück der Schaltanlage ist der Mikroprozessor (AMG) an jedem Modul, welcher speziell auf die Betriebsführung und Überwachung von einem BHKW abgestimmt ist. Alle Messdaten werden direkt von der Steuerung eingelesen und ausgewertet. Die Motorüberwachung, die Steuerung der Hilfsantriebe, die Synchronisierung der Netz- und Generatorschalter sowie der Netz- und Generatorschutz sind in diesem System integriert.

In der Überwachung enthalten sind:

  • Temperatur Motor Ein / Aus
  • Wasserdruck Motorkreislauf
  • Temperatur Heizung Vor / Rück
  • Abgastemperatur
  • Abgastemperatur je Zylinder (Option)
  • Schmieröltemperatur und Druck
  • Temperatur in der Schallhaube
  • Generatorleistung, cos-Phi, Spannung
  • Rückleistungsschutz
  • Spannungsüberwachung der Steuer- u. Hilfskreise
  • Netzüberwachung nach VDEW
  • Schutzschalter der Hilfsantriebe
  • Generatorleistungsschalter
  • Start-Stop Automatik
  • Leistungssteuerung
  • Steuerung wärmegeführter Betrieb
  • Stromgeführter Betrieb
  • Notstromsteuerung
  • Entlastungssteuerung mit Nachlauf
  • Steuerung der Hilfsantriebe mit Nachlauf
  • 2 Leistungsebenen

Alle aufgeführten Datenpunkte werden auf einem Grafikdisplay im Klartext dargestellt. Temperaturen, Leistungswerte und Betriebszustände abgefragt und ausgelesen werden. Die Darstellung erfolgt auf einem großen Display.
Die Ausgabe der Messwerte und Betriebszustände kann natürlich auch über Drucker und Modem erfolgen. So ausgestattet kann jedes Steuergerät die Funktion der Leittechnik übernehmen. Es können bis zu acht BHKWs zusammen geschaltet und auch Fernüberwacht werden.
Es können auch externe Signale z.B. vom Pufferspeicher, Heizung oder SPS bzw. ZLT zur Leistungs- und Wärmesteuerung der BHKW-Anlage verwendet werden.

SCHALLDÄMMUNG

Motor und Generator sind mit einer abnehmbaren thermoakustischen Schallhaube verkleidet. Für Stabilität der Haube ist der Rahmen der Haube mit dem Grundrahmen des BHKWs verschraubt. Die Seitenteile der Haube können mit einem Handgriff ausgehängt und zur Seite gestellt werden. Für die Zu- und Abluftöffnungen befinden sich oben, vorn und hinten entsprechende Anschlussstutzen für Kanalanschluss.

Die Verbrennungsluft für den Antriebsmotor wird über die Zulüftung mit angesaugt. Für die Abfuhr der Strahlungswärme vom Motor und Generator wird in der Schallhaube ein Ventilator eingebaut. Die Schalldämmhaube ist auf die BHKW-Module von ABL abgestimmt und erreichen Werte von ca. 70 dB.

Zur Reduzierung der Abgasgeräusche werden besondere Abgasschalldämpfer aus Edelstahl verwendet. Sie werden in der weiterführenden Abgasleitung eingebaut. Die Aufstellung des BHKWs erfolgt auf spezielle Schwingungselemente, welche die Körperschallübertragung verhindern. All diese Maßnahmen führen dazu, das unsere BHKW-Module auch in lärmsensiblen Bereichen eingesetzt werden können oder in Energiezentralen, wo dann der Betrieb eines BHKWs fast nicht wahrzunehmen ist.

SCHWINGUNGSDÄMPFER

Aus der Wärmetauschereinheit gehen die Leitungen für die interne Verrohrung in den Motor-Generator Raum. Die Rohrverbindungen für Motorkühlwasser, Kraftstoff und Abgas vom Antriebsmotor erfolgen über Kompensatoren. Somit ist gewährleistet, dass keinerlei Schwingungen vom Antriebsmotor auf die Wärmetauschereinheit übertragen werden. Die Externe Leitungen werden auch über Kompensatoren angeschlossen, um jede Körperschallübertragung auf das Gebäude auszuschließen. Die Wärmetauschereinheit ist sehr stark isoliert, um die Wärmeverluste so gering wie möglich zu halten. Sie ist nach Oben hin dicht verschlossen damit kein austretendes Kühlwasser oder Öl nach unten ablaufen kann. Das heißt, unter dem Motor befindet sich eine wasserdichte Wanne.

BRENNSTOFF

Die Kraftstoffzufuhr erfolgt oben am Heck der Schallhaube. Bei BHKW-Modulen mit Gasmotor ist im Lieferumfang eine Gasregelstrecke bestehend aus TAE-Ventil, Gasfilter, Druckregler, zwei Magnetventile, Null-Druckregler als Kompakteinheit enthalten. Der bauseitige Anschluss erfolgt über einen Kugelhahn.

Bei BHKW-Modulen für den Betrieb mit Biogas oder Klärgas wird die Gasregelstrecke aus den einzelnen Komponenten zusammengebaut und um eine Flammenrückschlagsicherung erweitert. Alle verwendeten Komponenten sind selbstverständlich in buntmetallfreier Ausführung um eine lange Lebensdauer der Komponenten zu gewährleisten.

ANBINDUNG

Die Anschlüsse für Heizung, Kraftstoff und Abgas werden waagerecht von den Wärmetauschern nach außen auf Flansche geführt. Der Anschluss an das bauseitige Heizungsnetz erfolgt über Kompensatoren und Gegenflanschen. Diese werden mit den Anschlüssen am BHKW verschraubt.

Die Abgasleitung wird ebenso wie die Heizungsleitungen angeschlossen. Die weiterführende Abgasleitung wird grundsätzlich bei Gas-BHKWs in Edelstahl ausgeführt.
Hier wird eine geschweißte Rohrleitung verwendet, die Druck und Wasserdicht ist. An der tiefsten Stelle wird ein Tauwasserablauf montiert.

Diese Abgasleitung muss isoliert werden.

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